Betreuungsplatz

Gilbachstraße

Herzlich Willkommen

„Einfach mal Kind sein dürfen …“

Die Mozartkugeln haben sich der Aufgabe verschrieben, nicht nur für Kinder, sondern auch für ihre Eltern und Fachkräfte einen Ort, eine Atmosphäre, eine Gemeinschaft zu schaffen und zu erhalten, die allen Beteiligten Freude und Wachstum im Alltag ermöglicht. Wir verstehen Jeden, ob Kind oder Erwachsenen mit seinen individuellen Persönlichkeiten, Fähigkeiten und seinen Interessen als Ressource und Bereicherung für die gemeinsame Arbeit.

 

Auch wir lernen bei der Arbeit und sind sehr dankbar dafür!Wir wollen keine Erwachsenen sein, die schon alles wissen. Wir respektieren Kinder, als eigenständige Akteure. In unserem Kita-Alltag dürfen sie ein ausgewogenes Verhältnis von besonderer Wertschätzung für ihre selbstbestimmte Entwicklung & Entfaltung und erlebbaren Grenzen & Regeln der Welt erfahren. Unsere Kinder sollen ihrem Bedürfnis nachkommen können, sich selbst als kompetente und fähige Wesen wahrnehmen zu können.

Wir freuen uns, wenn wir durch die Impulse der Kinder eine ganz neue bzw. veränderte Sichtweise auf alltägliche Dinge bekommen.

 

Das kindliche Spiel hat für unsere Arbeit einen besonderen Stellenwert. Wir sind der Meinung, dass es die Kinder in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer ganzheitlichen Entwicklung fördert. Kinder spielen bei uns frei und selbstbestimmt. Wir als Team verstehen es als unsere Aufgabe, die Kinder darin zu begleiten. Daher ist uns besonders wichtig, mit den Kindern und ihren Familien transparent und ehrlich zu kommunizieren, um ihren Interessen, Bedürfnissen und Fragen an die Welt und wie sie funktioniert begegnen zu können. In Form einer anregenden Raumgestaltung mit Rückzugsmöglichkeiten und Bewegungsflächen sowie uns Fachkräften als verlässliche Bezugspersonen und Vorbilder, möchten wir ihnen als Ko-Konstrukteure ihrer Realitäten dienen.

Unsere Gruppen

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Rotfüchse

Kinder unter 3 Jahre (U3) 

Mo – Fr von 08:00 – 13:00 Uhr

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Igelnestchen

Kinder unter 3 Jahre (U3)

Mo – Fr von 13:00 – 18:00 Uhr

Der Raum als dritter Erzieher

Die KiTa-Räumlichkeiten inspirieren uns tagtäglich in unserer Arbeit. Durch den wohnlichen Charakter unserer Kita, entsteht fast wie von selbst jeden Tag eine familiäre, intime und natürliche Atmosphäre.

 

Details zu unserem Raumkonzept Gilbachstraße

In unserem kleinen Vorraum werden die Kinder von den Fachkräften liebevoll in Empfang genommen und später verabschiedet. Neben einer Tafel, die eine Übersicht über anstehende Veranstaltungen, Anfragen oder Ereignisse informiert, finden in diesem Bereich wichtige Tür- und Angel-Gespräche zwischen Fachkräften und Eltern statt. Dabei pflegen wir ein partnerschaftliches Verhältnis zu den Eltern. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, auf der Schwelle zwischen Kita-Alltag und Familien-Alltag die notwendigen Informationen zu transportieren, um Transparenz und ein angemessenes, bedürfnisorientiertes pädagogisches Handeln garantieren zu können. 

Unser Gruppenraum ist sehr vielseitig konzipiert und bietet den Kindern durch seine verschiedenen Funktionsecken viel Entscheidungsfreiheit im Spiel. Die Kinder können sich frei aussuchen, ob sie in der Leseecke Bücher anschauen, in der Bauecke Stapeln oder am Tisch etwas Malen bzw. Spielen möchten. Außerdem befindet sich im Gruppenraum unser Aquarium mit Fischen und das Terrarium mit unserer Achat Schnecke, welche bei den Kindern ebenso einen Moment des Ruhens als auch der Kommunikation bewirken können. Unsere Mahlzeiten nehmen wir am großen Tisch im Gruppenraum gemeinsam ein. 

Zwischen den Mahlzeiten werden die Tische zu einem Mal- und Kreativbereich umgewandelt.

Der Bewegungsraum wird während des Freispiels sehr viel genutzt. Hier gibt es nicht nur einen Turm mit Treppe und Rutsche, eine Sprossenwand, eine Boulderwand und ein Kletternetz sondern auch eine Hochburg, durch die verschiedene Ebenen geschaffen werden.

In unserem Wickelraum findet die tägliche Pflege der Kinder statt. Hier befinden sich eine kindgerechte Toilette, ein Töpfchen, ein Wickeltisch mit kindgerechter Leiter und ein Waschbecken auf Kleinkindhöhe, die den Kindern Selbstständigkeit zugestehen und ermöglichen. In einem großen Spiegel können sie sich beim Saubermachen nach dem Mittagessen betrachten. 

Wir legen aus Respekt vor den Kindern großen Wert darauf, die Wickelsituationen ungestört und ohne Einblick von Dritten zu gestalten. Der enge Kontakt zwischen Kind und Bezugsperson beruht auf Gefühlen der Sicherheit, Geborgenheit und des Vertrauens, wodurch ein kommunikatives und zugewandtes Miteinander entsteht. Deshalb ist die Wickelsituation ein wichtiger Moment für die Bindung zwischen Fachkraft und Kind. 

Unsere Einrichtung erlaubt es durch ihre Struktur, eine offene und transparente Arbeit mit den Kindern zu gestalten. Durch die beieinander liegenden Räume, die stets für alle Kinder zugänglich sind, erhält jedes Kind die Möglichkeit, sich an den vom Team gestalteten Angeboten zu beteiligen, oder sich zurückzuziehen. Uns ist es wichtig, dass die Kinder ihren Bedürfnissen nach Ruhe und Entspannung oder nach Spiel und Exploration nachgehen können.

Wir bemühen uns, unser Raumkonzept flexibel zu halten und nach den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder umzugestalten. Die gemeinsame Reflexion unserer Arbeit und die Durchführung von Qualitätsmanagement und den wöchentlichen Teamsitzungen in unserem Büro und Personalraum im hinteren Bereich der Kita befähigt uns dazu, blinde Flecken zu erkennen und die Einrichtung immer wieder so umzugestalten, dass die Kinder möglichst viel Eigenständigkeit und Selbstbestimmung erleben können.

Tagesstruktur

Mit jedem Tag ein bisschen Welt erfahren

Die Rotfüchse sind unsere Vormittags-Gruppe und verbringen jede Woche 25 Stunden bei uns. Darauf folgt unsere Nachmittags-Gruppe der Igelchen mit gleicher Stundenanzahl. Der Ablauf der Gruppen unterscheidet sich kaum voneinander. Nur beim Essen gibt es einen kleinen Unterschied, da die Rotfüchse mit einem offenen Frühstück in den Tag starten und die Igelchen dementsprechend den Nachmittag mit einem offenen Mittagessen beginnen.

In Anlehnung an unser Konzept des situationsorientieren Ansatzes werden aktuelle Befindlichkeiten der Kinder und Eltern, sowie ihre eigenen Wünsche und Interessen von den Fachkräften aufgegriffen und in den Alltag mit eingebunden. So haben wir zum Beispiel spezifische Kinderbücher zu vielen Themen, die wir je nach Interessenlage in unserer Bücherecke ausstellen und den Kindern vorlesen. Beliebte Bücher sind beispielsweise das Buch über Schwangerschaft und Familienleben, wenn ein Kind ein Geschwisterchen erwartet oder Bücher zum Thema Töpfchen/Toilette, wenn ein Kind Interesse daran hat, die Windel-Ära hinter sich zu lassen. So lernen die Kinder spielend und alltagsintegriert etwas über die Welt und das Leben, ohne in gesonderten Lehreinheiten Frühbildung erfahren zu müssen.

Immer wieder arbeiten wir mit einem Buch über Emotionen, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Gefühle verbal ausdrücken zu lernen. Das Benennen der Emotionen macht den Kindern großen Spaß und stärkt außerdem das Gefühl der Gemeinschaft, da sie darauf achten, wie es den anderen Kindern geht und gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen bzw. Trost anbieten. Dieses harmonische Miteinander fördern wir auch in unserem Begrüßungskreis, in dem jedes anwesende Kind sein Foto aufhängt und selbst die abwesenden Kinder aufgehängt werden, nachdem wir den Kindern mitteilen, warum sie fehlen. So haben wir und auch die Kinder den Tag über einen Überblick darüber, wer alles da ist und wer leider nicht. 

Durch unsere gemeinsamen Rituale bieten wir den Kindern einen strukturierten Rahmen, der ihnen im Tagesablauf - vor allem in der ersten Zeit bei uns - Sicherheit gibt. Abgesehen von unserem Begrüßungs- und Abschiedskreis, begleiten wir Übergänge im Tagesablauf mit entsprechenden Liedern (z.B. "Aufräumlied") oder Sprüchen (z.B. gemeinsamer Tischspruch vor dem Essen), wodurch die Kinder genau wissen, was als nächstes folgt.

Vormittagsgruppe: Rotfüchse

08:00 – 09:00 Uhr         Bringzeit

08:00 – 08:45 Uhr         offenes Frühstück mit

mitgebrachtem Frühstück

09:00 – 09:15 Uhr         Begrüßungskreis, gemeinsame  

Abstimmung  über den weiteren Tagesablauf

09:30 – 10:30 Uhr         Freispiel / Rausgehen / Angebote 

10:00 – 11:00 Uhr         Weg zurück zur Kita / Aufräumen

und anschließende Essensvorbereitung

11:00 – 11:45 Uhr         Mittagessen
 

11:45 – 12:30 Uhr         Freispiel

12:30 – 12:50 Uhr         Singkreis

12:30 – 12:50 Uhr         Abholzeit Mo-Do (freitags 12:00 –

12:20 Uhr)

Nachmittagsgruppe: Igelchen

13:00 – 14:00 Uhr         Bringzeit Mo-Do (freitags 13:30 –

14:00 Uhr)

13:00 – 13:45 Uhr         offenes Mittagessen (freitags 13:30

– 14:00 Uhr)
 

14:00 – 14:15 Uhr         Begrüßungskreis, gemeinsame

Abstimmung   über den weiteren Tagesablauf

14:30 – 15:45 Uhr         Freispiel / Rausgehen / Angebote 


15:45 – 16:15 Uhr         Weg zurück zur Kita / Aufräumen

und anschließende Snackvorbereitung


16:15 – 16:45 Uhr         Snack (Bio Obst)
 

16:45 – 17:15 Uhr         Freispiel

17:15 – 17:30 Uhr         Singkreis

17:30 – 17:50 Uhr         Abholzeit 

Kultur des Übergangs

Was sind Übergänge?

Als Übergänge bezeichnet man tiefgreifende Ereignisse im Leben eines Menschen, welche mit bedeutsamen individuellen Veränderungen sowie Veränderungen des jeweiligen sozialen Umfeldes verbunden sind (Bsp.: Familie Kita, Kita Kindergarten, Kindergarten Schule). Kinder, die sich in einem Übergangsprozess befinden, erfahren massive Umstrukturierungen in ihrem Alltag und müssen in kürzester Zeit eine Vielzahl von neuen Anforderungen bewältigen. Diese sind in der Regel mit einem „Abschied“ von Vertrautem verbunden und erfordern ein sich Einlassen auf Neues – neue Personen, neue Einrichtung, neue Abläufe. Die Zusammenarbeit mit Eltern ist deshalb essenziell, denn Eltern und pädagogische Fachkräfte sind im Zusammen- und Wechselspiel der jeweiligen Lebenswelt des Kindes aufeinander angewiesen, um Übergänge erfolgreich gestalten zu können.

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Eingewöhnung 

Eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass Kinder einen guten Start in der Kita haben und von den Angeboten sowie dem Austausch mit anderen Kindern und Fachkräften profitieren können, ist eine entwicklungsorientierte und individuelle Eingewöhnung.

 

In unserer Einrichtung wird die Eingewöhnung deshalb in Anlehnung an das Berliner Modell durchgeführt. Gleichzeitig berücksichtigen wir dabei die Individualität jedes Kindes sowie dessen Bedürfnisse. Die Eingewöhnungen gestalten wir elternbegleitet, bezugspersonenorientiert und abschiedsbewusst.

 

Die Eingewöhnung beginnt mit einem frühzeitigen Gespräch, in dem die Gestaltung der Eingewöhnung und die Rolle des Elternteils, welches die Eingewöhnung konstant begleitet, gemeinsam besprochen werden. Während der anfänglichen dreitägigen Grundphase nimmt das Kind circa eine Stunde gemeinsam mit dem Elternteil am Kita-Alltag teil. So ist eine Voraussetzung für eine gelingende Eingewöhnung die Bereitschaft des Elternteils, die Kleinen in den ersten Tagen in die Kita zu begleiten. Die Rolle des Elternteils besteht an diesen Tagen darin, dem Kind als „sicherer Hafen“ zur Verfügung zu stehen, dabei jedoch eine eher passive Rolle einzunehmen.

Ziel ist es, dem Kind Gelegenheit zum Aufbau einer Beziehung zu einer neuen Bezugsperson (Fachkraft), aber auch zu einer ersten Kontaktaufnahme mit den anderen Fachkräften und Kindern zu geben und die Räumlichkeiten kennen zu lernen.

Zeigt das Kind in der Grundphase Interesse an seiner neuen Umwelt, so kann ein bewusster Trennungsversuch erfolgen.

Anhand der Reaktion des Kindes nach dem Trennungsversuch kann die Fachkraft einschätzen, ob eine kurze oder eher ausgedehnte Eingewöhnungszeit notwendig ist. Ist der erste Trennungsversuch positiv verlaufen, wird der Zeitraum, in dem das Kind ohne Elternteil in der Kita bleibt, stetig ausgedehnt. Die Fachkraft beobachtet dabei die Reaktionen des Kindes und lernt die individuellen Bedürfnisse des Kindes einzuschätzen.

In der Schlussphase der Eingewöhnung wird das Kind schließlich im Vorraum verabschiedet.

Unsere Eingewöhnungen enden mit einem Abschlussgespräch mit den Eltern. Es besteht an dieser Stelle die Möglichkeit, sich über gegenseitige Wünsche, Anregungen und Handlungsweisen in der Erziehung auszutauschen, um eine Betreuung und Erziehung im Sinne aller Beteiligten garantieren zu können.
 

Übergang in den Kindergarten / interne Eingewöhnungen

Steht der Wechsel eines Kindes in eine Ü3 bzw. altersgemischte Gruppe an, so wird diese Information rechtzeitig zunächst dem Kind und anschließend der Gruppe offen kommuniziert. Diesen Prozess unterstützen wir anschaulich unter anderem anhand von Büchern und Gesprächen und im Falle eines Wechsels von der Gilbachstraße in die Aachener Straße auch mit Hilfe von Fotos der neuen Bezugsfachkräfte und Räume in der Aachener Straße. Dabei werden die Ängste, Sorgen und Freude des Kindes aufgegriffen und individuell thematisiert. Bei einem Standortwechsel innerhalb der Mozartkugeln tauschen sich alte und neue Bezugsfachkraft aus, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Darüber hinaus erhalten die Eltern Informationen, wie sie ihr Kind bei der Verabschiedung der vertrauten Kitawelt hin zum Unbekannten gut vorbereiten können.

Kita als Lernort

Unser Kindergarten ist ein guter Ort zum Lernen…

In unserer Rolle als PädagogInnen machen wir uns täglich mit den Kindern gemeinsam auf den Weg, die Welt zu ergründen.

Die Kinder haben dafür viel Freiräume in Form des Freispiels. Sie können sich ihre Tätigkeit, ihr Material und ihre Spielgefährten in großen zusammenhängenden Zeiträumen frei aussuchen und ihre eigenen Ziele verfolgen. Neben dem Freispiel gibt es ausreichend Zeiträume für Projekte jeder Dauer und Intensität.

Unsere Fachkräfte begreifen sich als Beobachterin und Unterstützerin von Lernprozessen der Kinder, geben aber durch thematische Angebote Anregungen in die Gruppe. Die Gruppen sind offen für Impulse der Kinder und der Anschaffung von vielfältigem Spiel- und Arbeitsmaterial.

Die (Lern-) Bedürfnisse der einzelnen Kinder und der Gruppe stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Angebote und Sonderaktionen 

Wegweisend für unsere Arbeit ist die Vorbereitung einer ganzheitlichen Entwicklung der Persönlichkeiten unserer Kinder. Kleine, altersgerechte und am Entwicklungsstand orientiere Angebote erlauben uns, im Sinne des situationsorientierten Ansatzes, alltagsrelevante Ereignisse, Feste, Regeln, Kommunikationen und Themen aufzugreifen und zusammen mit den Kindern umzusetzen, zu feiern, zu üben und zu verstehen.

  • Verkleiden und schminken an Karneval, Eier färben, verstecken, suchen und verspeisen zu Ostern, ein Picknick vorbereiten im Sommer, Laternenbasteln, einen Kürbis aushöhlen, Stiefelputzen für den Nikolaus, den Tannenbaum schmücken, Plätzchen ausstechen; Die Jahreszeiten und Feste bieten uns unzählige echte Themen für Angebote, um motorische, kognitive, kreative und soziale Fähigkeiten zu fördern, durch die unsere Kinder sich als selbstwirksame und kompetente Wesen wahrnehmen können.

  • Draußen spielen, Löcher buddeln, Kastanien sammeln, toben und Bewegungsspiele, verschiedene Spielplätze besuchen und gemeinsam Einkaufen gehen sind für uns ebenso wichtige Elemente des Alltags wie die Angebote, die in den Kitaräumlichkeiten stattfinden. Wir möchten den Kindern ermöglichen, ihre persönliche Lebenswelt auf verschiedene Weisen zu explorieren und kennenzulernen und nutzen das „Rausgehen“, um ihnen noch mehr Bewegungsspielräume zu ermöglichen.

 

Einmal im Monat findet in den jeweiligen Gruppen ein Elternspieltag statt. Für ca. eine Stunde dürfen die Eltern am Kita-Alltag teilnehmen und sich zumindest einen ungefähren Eindruck vom eigenen Kind in der Gruppe machen. Nicht nur im Sinne der Transparenz halten wir diese Zeit für wertvoll: Am Elternspieltag haben Kinder die Möglichkeit, ihre Eltern in ihrem ganz persönlichen Alltag willkommen zu heißen und sie zu integrieren.

So haben sie Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtung und Familie - also der Kooperation der Bezugspersonen - direkt und offensichtlich wahrzunehmen. Zur weiteren Stärkung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, der wir ein hohes Maß an Wichtigkeit zurechnen, bieten alle Fachkräfte zweimal pro Woche eine kurze Sprechstundenzeit an. In der Elternsprechstunde haben Eltern die Möglichkeit ihre Sorgen mitzuteilen, sich über Besonderheiten oder Veränderungen im Familienalltag auszutauschen, Fragen zu stellen, Feedback zu geben und von ihren pädagogisch geschulten ErziehungspartnerInnen eine Erziehungsberatung einzuholen.​

 

Um die Familien weiter miteinzubeziehen, besucht uns zwei Mal im Monat ein freiwilliges Großelternteil als Lese-Opa oder Oma. Die Kinder freuen sich über den Besuch und die Vorlesezeit sehr. Auch, wenn die Aufmerksamkeitsspanne für die Geschichten sich in Grenzen hält, reicht doch die Anwesenheit eines Großelternteils, um die Kleinen völlig in seinen Zauber zu ziehen.

Feste feiern wir gemeinsam über das ganze Jahr angelehnt an die Feierlichkeiten in der Gruppe, mit Eltern, den Familie und auch mit den Mozartkugeln in der Aachener Straße.

  • Karneval

  • Sommerfest

  • Laternenumzug

  • Nikolaus

  • Weihnachtsfeier

  • …und natürlich feiern wir jeden Geburtstag und essen dazu gerne einen leckeren von Zuhause mitgebrachten Geburtstagskuchen ;-).

Unser Team

Wir sind ein junges Team von engagierten PädagogInnen aus verschiedenen Disziplinen. Durch unsere verschiedenen beruflichen Hintergründe verfügt unser Team über ein breites und fundiertes Fachwissen in den Bereichen Kindheitspädagogik, Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit und interkulturelle Kommunikation und Bildung.

 

Für uns ist es eine Herzensangelegenheit und eine Freude unser Wissen zusammen mit unserer pädagogischen Erfahrung so einzusetzen, dass wir den Kleinsten unserer Gesellschaft einen schönen, Freude-bringenden Ort bieten können, an dem sie in liebevoller Geborgenheit ihre individuellen Persönlichkeiten und Potenziale entfalten und entwickeln dürfen und an dem ihre Eltern sie in verantwortungsbewusster Obhut wissen. Die Betreuung der Kinder in den jeweiligen Gruppen erfolgt durch mindestens zwei bis drei erfahrene Fachkräfte. Jede Fachkraft arbeitet bei uns gruppenübergreifend, sodass alle Kinder von den individuellen Fähigkeiten der Pädagogen profitieren kann.

Kirstin

pädagogische Fachkraft,

Verbundleitung der beiden Standorte

Als Ansprechpartnerin und „Wohlfühlmanagerin“ für Kinder, Eltern und Kollegen koordiniere und verantworte ich als Verbundleitung 

bei den Mozartkugeln alle pädagogischen und organisatorischen Prozesse für unsere Einrichtungen an der Aachener Straße und in der Gilbachstraße, mit allem was dazu gehört.

Als zweifache Mutter und pädagogische Fachkraft bringe ich viel Lebens- und Berufserfahrung und natürlich tausend Ideen mit, um die täglichen Herausforderungen im Alltag einer Kindertagesstätte zu meistern. Dabei steht das Miteinander aller Akteure im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Kinder und Familien in ihren individuellen Belangen und Fragen zu begleiten sowie eine wertschätzende und vertrauensvolle Beziehung zu Eltern, dem Vorstand und meinen Teamkollegen sind mir besonders wichtig.

Ich bin staatlich anerkannte Erzieherin mit langjähriger Erfahrung im U3-Bereich und Diplom-Kauffrau (FH).

Ich habe Weiterbildungen in den Bereichen Eingewöhnung und Bindung, Kommunikation, Kinderpsychodrama, Alltagsintegrierte Sprachbildung, Kinder entdecken Mathematik sowie in den Bereichen Ernährung und Bewegung.

Katrin

pädagogische Fachkraft bei den Rotfüchsen und Igelchen, Standortkoordinatorin

an der Gilbachstraße

Nachdem ich mein Bachelorstudium der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung 2017 abgeschlossen habe, bin ich direkt in die Praxis eingestiegen. Zunächst drei Jahre als Fachkraft in einer Gruppe von 0-6-jährigen Kindern und nun bei den Mozartkugeln als Standortleitung der Gilbachstraße.

Schon immer hat mich das Konzept "Elterninitiative" begeistert. Die Arbeit mit den Kindern steht immer automatisch auch im Kontext mit dem den Eltern und sollte nicht losgelöst vom System Familie verstanden werden. Daher ist es mir besonders wichtig eine wertschätzende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft auf Augenhöhe zu führen. Als herausragendes Merkmal
der Mozartkugeln empfinde ich den offenen und kommunikativen Umgang aller Beteiligten miteinander. Ich erlebe unsere Einrichtung als einen Ort, an dem jeder so sein darf wie er ist und seine individuelle Persönlichkeit als Mehrwert betrachtet wird.

Andreas

pädagogische Fachkraft bei den Rotfüchsen und Igelchen

Ich heiße Andreas, bin Kindheitspädagoge und absolviere aktuell meinen Master in Pädagogik mit dem Schwerpunkt Praxisforschung. Zu meinen täglichen Aufgaben gehört das Bauen von Parcours, Höhlen und Türmen aber auch das gemeinsame Erschaffen von Lehr- und Leerräumen, in denen die Kinder mutig und selbstbewusst sein können. 

Es entstehen Räume wo Purzelbäume geschlagen werden und das Unmögliche möglich werden kann. Dabei führt man tiefgründige Gespräche über Farben, Tierarten, Obstsorten, Freunde, Familie und aktuelle Tagesthemen. Wie man unschwer erkennen kann ist die Arbeit mit Kindern sehr bunt und vielseitig. 

Mit meinem täglichen Handeln versuche ich eine Atmosphäre zu schaffen, die geprägt ist von Offenheit, Authentizität, Optimismus, Wertschätzung und Vorurteilsbewusstsein. Dieses Setting ermöglicht es den Kindern, Bedeutungen und ihr Verständnis von Dingen und Prozessen zu erkennen, zu benennen, zu teilen und zu diskutieren. An der Arbeit mit Kindern schätze ich daher, dass Sie mir immer wieder aufzeigen wie eindimensional und festgefahren die Wahrnehmungs- und Denkweisen von uns Erwachsenen oft sein können. Da bietet die Welt der Kinder Gelegenheit, unsere eigene Persönlichkeit zu vervollständigen - nicht, indem wir „werden wie die Kinder“, sondern ihnen offen und geduldig zuhören und unsere Sichtweisen manchmal um die ihrigen erweitern.

Anna

pädagogische Fachkraft

Ich heiße Anna und bin Kindheitspädagogin. Meinen Bachelor habe ich 2017 an der TH Köln gemacht und arbeite seitdem bei den Mozartkugeln. Schon neben dem Studium habe ich viel mit Kindern im Turn- und Zirkusbereich gearbeitet. Ich habe eine Ausbildung zur Zirkuspädagogin im Zirkus- und Artistikzentrum Köln (ZAK) absolviert und die Übungsleiter C- und B-Lizenzen erworben. Ich habe selbst zwei Kinder Matti (4 Jahre) und Noemi (1 Jahr). In meiner pädagogischen Arbeit ist es mir wichtig, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und sie mit ihrer Neugier und Begeisterung dort abzuholen, wo sie grade sind. Dabei versuche ich auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen und möchte ihnen Raum geben um ihre Welt zu erkunden und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Darüber hinaus ist es mir wichtig den Kindern, den Eltern und dem Team respektvoll und wertschätzend gegenüberzutreten.

Leonie

pädagogische Fachkraft bei den Rotfüchsen und Igelchen

Ich bin froh ein Teil der Mozartkugeln zu sein und kann meine Interessen, Fähigkeiten und eigenen Energien hier gut einbringen. Ich bin dankbar über die Möglichkeit der respektvollen Feedbackkultur, die hier gelebt wird. Mein beruflicher Hintergrund geht über die Heilpädagogik, Yogalehre und ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie. 

 

Mir gefällt die Arbeit mit Kindern so sehr, da junge Menschen uns so viel über das Leben lehren können.

Johanna

Studentin im Berufspraktikum 

Hallo, ich bin Johanna, 22 Jahre alt und studiere Kindheitspädagogik B.A. an der KatHo in Köln.

Der duale Studiengang schließt die Ausbildung zur Erzieherin mit ein, in dessen Rahmen ich nun mein zweijähriges Berufspraktikum in Teilzeit bei den Mozartkugeln absolviere. Ich habe mich für das Studium entschieden, da es die Theorie und die Praxis im sozialpädagogischen Feld für mich perfekt verzahnt.

Zuvor habe ich in meiner Heimatstadt Osnabrück nach meinem Abitur ein FSJ in einer Kindertagesstätte und die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin gemacht. Die dort gesammelten Erfahrungen konnte ich in meinem Studium und nun ab August bei den Mozartkugeln vertiefen und freue mich sehr auf die kommende Zeit bei den Igelchen und den Rotfüchsen.

Es bereitet mir große Freude die Kinder in ihren Entwicklungsprozessen begleiten zu dürfen, mit und von ihnen zu lernen und ganz besonders mit ihnen gemeinsam zu musizieren!