Herzlich Willkommen in der Gilbachstraße

„Einfach mal Kind sein dürfen …“

Die Mozartkugeln haben sich der Aufgabe verschrieben, nicht nur für Kinder, sondern auch für ihre Eltern und Fachkräfte einen Ort, eine Atmosphäre, eine Gemeinschaft zu schaffen und zu erhalten, die allen Beteiligten Freude und Wachstum im Alltag ermöglicht. Wir verstehen Jeden, ob Kind oder Erwachsenen mit seinen individuellen Persönlichkeiten, Fähigkeiten und seinen Interessen als Ressource und Bereicherung für die gemeinsame Arbeit.

 

Auch wir lernen bei der Arbeit und sind sehr dankbar dafür!

Wir wollen keine Erwachsenen sein, die schon alles wissen. Wir respektieren Kinder, als eigenständige Akteure. In unserem Kita-Alltag dürfen sie ein ausgewogenes Verhältnis von besonderer Wertschätzung für ihre selbstbestimmte Entwicklung & Entfaltung und erlebbaren Grenzen & Regeln der Welt erfahren. Unsere Kinder sollen ihrem Bedürfnis nachkommen können, sich selbst als kompetente und fähige Wesen wahrnehmen zu können. Wir freuen uns, wenn wir durch die Impulse der Kinder eine ganz neue bzw. veränderte Sichtweise auf alltägliche Dinge bekommen.

 

Das kindliche Spiel hat für unsere Arbeit einen besonderen Stellenwert. Wir sind der Meinung, dass es die Kinder in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer ganzheitlichen Entwicklung fördert. Kinder spielen bei uns frei und selbstbestimmt. Wir als Team verstehen es als unsere Aufgabe, die Kinder darin zu begleiten. Daher ist uns besonders wichtig, mit den Kindern und ihren Familien transparent und ehrlich zu kommunizieren, um ihren Interessen, Bedürfnissen und Fragen an die Welt und wie sie funktioniert begegnen zu können. In Form einer anregenden Raumgestaltung mit Rückzugsmöglichkeiten und Bewegungsflächen sowie uns Fachkräften als verlässliche Bezugspersonen und Vorbilder, möchten wir ihnen als Ko-Konstrukteure ihrer Realitäten dienen.

Unsere Räumlichkeiten

Die KiTa-Räumlichkeiten inspirieren uns tagtäglich in unserer Arbeit. Durch den wohnlichen Charakter unserer Kita, entsteht fast wie von selbst jeden Tag eine familiäre, intime und natürliche Atmosphäre.

In unserem kleinen Vorraum werden die Kinder von den Fachkräften liebevoll in Empfang genommen und später verabschiedet. Neben einer Tafel, die eine Übersicht über anstehende Veranstaltungen, Anfragen oder Ereignisse informiert, finden in diesem Bereich wichtige Tür- und Angel-Gespräche zwischen Fachkräften und Eltern statt. Dabei pflegen wir ein partnerschaftliches Verhältnis zu den Eltern. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, auf der Schwelle zwischen Kita-Alltag und Familien-Alltag die notwendigen Informationen zu transportieren, um Transparenz und ein angemessenes, bedürfnisorientiertes pädagogisches Handeln garantieren zu können.

 

Unser Gruppenraum ist sehr vielseitig konzipiert und bietet den Kindern durch seine verschiedenen Funktionsecken viel Entscheidungsfreiheit im Spiel. Die Kinder können sich frei aussuchen, ob sie in der Leseecke Bücher anschauen, in der Bauecke Stapeln oder am Tisch etwas Malen bzw. Spielen möchten. Außerdem befindet sich im Gruppenraum unser Aquarium mit Fischen und das Terrarium mit unserer Achat Schnecke, welche bei den Kindern ebenso einen Moment des Ruhens als auch der Kommunikation bewirken können. Unsere Mahlzeiten nehmen wir am großen Tisch im Gruppenraum gemeinsam ein.

Zwischen den Mahlzeiten werden die Tische zu einem Mal- und Kreativbereich umgewandelt.

 

Der Bewegungsraum wird während des Freispiels sehr viel genutzt. Hier gibt es nicht nur einen Turm mit Treppe und Rutsche, eine Sprossenwand, eine Boulderwand und ein Kletternetz sondern auch eine Hochburg, durch die verschiedene Ebenen geschaffen werden.

In unserem Wickelraum findet die tägliche Pflege der Kinder statt. Hier befinden sich eine kindgerechte Toilette, ein Töpfchen, ein Wickeltisch mit kindgerechter Leiter und ein Waschbecken auf Kleinkindhöhe, die den Kindern Selbstständigkeit zugestehen und ermöglichen. In einem großen Spiegel können sie sich beim Saubermachen nach dem Mittagessen betrachten.

Wir legen aus Respekt vor den Kindern großen Wert darauf, die Wickelsituationen ungestört und ohne Einblick von Dritten zu gestalten. Der enge Kontakt zwischen Kind und Bezugsperson beruht auf Gefühlen der Sicherheit, Geborgenheit und des Vertrauens, wodurch ein kommunikatives und zugewandtes Miteinander entsteht. Deshalb ist die Wickelsituation ein wichtiger Moment für die Bindung zwischen Fachkraft und Kind.

Unsere Einrichtung erlaubt es durch ihre Struktur, eine offene und transparente Arbeit mit den Kindern zu gestalten. Durch die beieinander liegenden Räume, die stets für alle Kinder zugänglich sind, erhält jedes Kind die Möglichkeit, sich an den vom Team gestalteten Angeboten zu beteiligen, oder sich zurückzuziehen. Uns ist es wichtig, dass die Kinder ihren Bedürfnissen nach Ruhe und Entspannung oder nach Spiel und Exploration nachgehen können.

Wir bemühen uns, unser Raumkonzept flexibel zu halten und nach den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder umzugestalten. Die gemeinsame Reflexion unserer Arbeit und die Durchführung von Qualitätsmanagement und den wöchentlichen Teamsitzungen in unserem Büro und Personalraum im hinteren Bereich der Kita befähigt uns dazu, blinde Flecken zu erkennen und die Einrichtung immer wieder so umzugestalten, dass die Kinder möglichst viel Eigenständigkeit und Selbstbestimmung erleben können.

Unsere Gruppen

Rotfüchse

Kinder unter 3 Jahre (U3)

Mo – Fr von 08:00 – 13:00 Uhr

Igelnestchen

Kinder unter 3 Jahre (U3)

Mo – Fr von 13:00 – 18:00 Uhr

Mit jedem Tag ein bisschen Welt erfahren

Die Rotfüchse sind unsere Vormittags-Gruppe und verbringen jede Woche 25 Stunden bei uns. Darauf folgt unsere Nachmittags-Gruppe der Igelchen mit gleicher Stundenanzahl. Der Ablauf der Gruppen unterscheidet sich kaum voneinander. Nur beim Essen gibt es einen kleinen Unterschied, da die Rotfüchse mit einem offenen Frühstück in den Tag starten und die Igelchen dementsprechend den Nachmittag mit einem offenen Mittagessen beginnen.

In Anlehnung an unser Konzept des situationsorientieren Ansatzes werden aktuelle Befindlichkeiten der Kinder und Eltern, sowie ihre eigenen Wünsche und Interessen von den Fachkräften aufgegriffen und in den Alltag mit eingebunden. So haben wir zum Beispiel spezifische Kinderbücher zu vielen Themen, die wir je nach Interessenlage in unserer Bücherecke ausstellen und den Kindern vorlesen. Beliebte Bücher sind beispielsweise das Buch über Schwangerschaft und Familienleben, wenn ein Kind ein Geschwisterchen erwartet oder Bücher zum Thema Töpfchen/Toilette, wenn ein Kind Interesse daran hat, die Windel-Ära hinter sich zu lassen. So lernen die Kinder spielend und alltagsintegriert etwas über die Welt und das Leben, ohne in gesonderten Lehreinheiten Frühbildung erfahren zu müssen.

Immer wieder arbeiten wir mit einem Buch über Emotionen, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Gefühle verbal ausdrücken zu lernen. Das Benennen der Emotionen macht den Kindern großen Spaß und stärkt außerdem das Gefühl der Gemeinschaft, da sie darauf achten, wie es den anderen Kindern geht und gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen bzw. Trost anbieten. Dieses harmonische Miteinander fördern wir auch in unserem Begrüßungskreis, in dem jedes anwesende Kind sein Foto aufhängt und selbst die abwesenden Kinder aufgehängt werden, nachdem wir den Kindern mitteilen, warum sie fehlen. So haben wir und auch die Kinder den Tag über einen Überblick darüber, wer alles da ist und wer leider nicht.

Durch unsere gemeinsamen Rituale bieten wir den Kindern einen strukturierten Rahmen, der ihnen im Tagesablauf – vor allem in der ersten Zeit bei uns – Sicherheit gibt. Abgesehen von unserem Begrüßungs- und Abschiedskreis, begleiten wir Übergänge im Tagesablauf mit entsprechenden Liedern (z.B. „Aufräumlied“) oder Sprüchen (z.B. gemeinsamer Tischspruch vor dem Essen), wodurch die Kinder genau wissen, was als nächstes folgt.

Vormittagsgruppe: Rotfüchse

 

08:00 – 09:00 Uhr               Bringzeit

08:00 – 08:45 Uhr               offenes Frühstück mit mitgebrachtem Frühstück

09:00 – 09:15 Uhr               Begrüßungskreis, gemeinsame Abstimmung über den weiteren Tagesablauf

09:30 – 10:30 Uhr               Freispiel / Rausgehen / Angebote

10:00 – 11:00 Uhr               Weg zurück zur Kita / Aufräumen und anschließende Essensvorbereitung

11:00 – 11:45 Uhr               Mittagessen

11:45 – 12:30 Uhr               Freispiel

12:30 – 12:50 Uhr               Singkreis

12:30 – 12:50 Uhr               Abholzeit Mo-Do (freitags 12:00 – 12:20 Uhr)

Nachmittagsgruppe: Igelchen

 

13:00 – 14:00 Uhr               Bringzeit Mo-Do (freitags 13:30 – 14:00 Uhr)

13:00 – 13:45 Uhr               offenes Mittagessen (freitags 13:30 – 14:00 Uhr)

14:00 – 14:15 Uhr               Begrüßungskreis, gemeinsame Abstimmung über den weiteren Tagesablauf

14:30 – 15:45 Uhr               Freispiel / Rausgehen / Angebote

15:45 – 16:15 Uhr               Weg zurück zur Kita / Aufräumen und anschließende Snackvorbereitung

16:15 – 16:45 Uhr               Snack (Bio Obst)

16:45 – 17:15 Uhr               Freispiel

17:15 – 17:30 Uhr               Singkreis

17:30 – 17:50 Uhr               Abholzeit

Wir verzichten auf lange Sommerschließzeiten und schließen die Kita nur

  • über Karneval an Weiberfastnacht und Rosenmontag
  • in der ersten vollen Augustwoche
  • zwischen Weihnachten und Neujahr
Team

Wir sind ein junges Team von engagierten PädagogInnen aus verschiedenen Disziplinen. Durch unsere verschiedenen beruflichen Hintergründe verfügt unser Team über ein breites und fundiertes Fachwissen in den Bereichen Kindheitspädagogik, Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit und interkulturelle Kommunikation und Bildung.

 

Für uns ist es eine Herzensangelegenheit und eine Freude unser Wissen zusammen mit unserer pädagogischen Erfahrung so einzusetzen, dass wir den Kleinsten unserer Gesellschaft einen schönen, Freude-bringenden Ort bieten können, an dem sie in liebevoller Geborgenheit ihre individuellen Persönlichkeiten und Potenziale entfalten und entwickeln dürfen und an dem ihre Eltern sie in verantwortungsbewusster Obhut wissen. Die Betreuung der Kinder in den jeweiligen Gruppen erfolgt durch mindestens zwei bis drei erfahrene Fachkräfte. Jede Fachkraft arbeitet bei uns gruppenübergreifend, sodass alle Kinder von den individuellen Fähigkeiten der Pädagogen profitieren kann.

Mozartkugeln Cedric
Cedric

pädagogische Fachkraft und Erzieher

Mozartkugeln Andreas
Andreas

Pädagogische Fachkraft / Heilerziehungspfleger & B.A Kindheitspädagoge

Mozartkugeln Vika
Vika

Studentische Hilfskraft

Mozartkugeln Birte
Birte

Verbundleitung/ B.A Erziehungs- wissenschaftlerin

Lina

Standortkoordinatorin/ B.A Kindheitspädagogin

Leonie

Pädagogische Fachkraft / Heilpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

Johanna

Studentin im Berufspraktikum

Anna

Pädagogische Fachkraft / B.A Kindheitspädagogin

Kultur des Übergangs

Was sind Übergänge?

Als Übergänge bezeichnet man tiefgreifende Ereignisse im Leben eines Menschen, welche mit bedeutsamen individuellen Veränderungen sowie Veränderungen des jeweiligen sozialen Umfeldes verbunden sind (Bsp.: Familie zur Kita, Kita zu Kindergarten, Kindergarten zur Schule). Kinder, die sich in einem Übergangsprozess befinden, erfahren massive Umstrukturierungen in ihrem Alltag und müssen in kürzester Zeit eine Vielzahl von neuen Anforderungen bewältigen. Diese sind in der Regel mit einem „Abschied“ von Vertrautem verbunden und erfordern ein sich Einlassen auf Neues – neue Personen, neue Einrichtung, neue Abläufe. Die Zusammenarbeit mit Eltern ist deshalb essenziell, denn Eltern und pädagogische Fachkräfte sind im Zusammen- und Wechselspiel der jeweiligen Lebenswelt des Kindes aufeinander angewiesen, um Übergänge erfolgreich gestalten zu können.

 

Eingewöhnungen

Eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass Kinder einen guten Start in der Kita haben und von den Angeboten sowie dem Austausch mit anderen Kindern und Fachkräften profitieren können, ist eine entwicklungsorientierte und individuelle Eingewöhnung.

In unserer Einrichtung wird die Eingewöhnung deshalb in Anlehnung an das Berliner Modell durchgeführt. Gleichzeitig berücksichtigen wir dabei die Individualität jedes Kindes sowie dessen Bedürfnisse. Die Eingewöhnungen gestalten wir elternbegleitet, bezugspersonenorientiert und abschiedsbewusst.

Die Eingewöhnung beginnt mit einem frühzeitigen Gespräch, in dem die Gestaltung der Eingewöhnung und die Rolle des Elternteils, welches die Eingewöhnung konstant begleitet, gemeinsam besprochen werden. Während der anfänglichen dreitägigen Grundphase nimmt das Kind circa eine Stunde gemeinsam mit dem Elternteil am Kita-Alltag teil. So ist eine Voraussetzung für eine gelingende Eingewöhnung die Bereitschaft des Elternteils, die Kleinen in den ersten Tagen in die Kita zu begleiten. Die Rolle des Elternteils besteht an diesen Tagen darin, dem Kind als „sicherer Hafen“ zur Verfügung zu stehen, dabei jedoch eine eher passive Rolle einzunehmen.

Ziel ist es, dem Kind Gelegenheit zum Aufbau einer Beziehung zu einer neuen Bezugsperson (Fachkraft), aber auch zu einer ersten Kontaktaufnahme mit den anderen Fachkräften und Kindern zu geben und die Räumlichkeiten kennen zu lernen.

Zeigt das Kind in der Grundphase Interesse an seiner neuen Umwelt, so kann ein bewusster Trennungsversuch erfolgen. Anhand der Reaktion des Kindes nach dem Trennungsversuch kann die Fachkraft einschätzen, ob eine kurze oder eher ausgedehnte Eingewöhnungszeit notwendig ist.

Ist der erste Trennungsversuch positiv verlaufen, wird der Zeitraum, in dem das Kind ohne Elternteil in der Kita bleibt, stetig ausgedehnt. Die Fachkraft beobachtet dabei die Reaktionen des Kindes und lernt die individuellen Bedürfnisse des Kindes einzuschätzen.

In der Schlussphase der Eingewöhnung wird das Kind schließlich im Vorraum verabschiedet.

Unsere Eingewöhnungen enden mit einem Abschlussgespräch mit den Eltern. Es besteht an dieser Stelle die Möglichkeit, sich über gegenseitige Wünsche, Anregungen und Handlungsweisen in der Erziehung auszutauschen, um eine Betreuung und Erziehung im Sinne aller Beteiligten garantieren zu können.

 

Übergang in den Kindergarten / interne Eingewöhnungen

Steht der Wechsel eines Kindes in eine Ü3 bzw. altersgemischte Gruppe an, so wird diese Information rechtzeitig zunächst dem Kind und anschließend der Gruppe offen kommuniziert. Diesen Prozess unterstützen wir anschaulich unter anderem anhand von Büchern und Gesprächen und im Falle eines Wechsels von der Gilbachstraße in die Aachener Straße auch mit Hilfe von Fotos der neuen Bezugsfachkräfte und Räume in der Aachener Straße. Dabei werden die Ängste, Sorgen und Freude des Kindes aufgegriffen und individuell thematisiert. Bei einem Standortwechsel innerhalb der Mozartkugeln tauschen sich alte und neue Bezugsfachkraft aus, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Darüber hinaus erhalten die Eltern Informationen, wie sie ihr Kind bei der Verabschiedung der vertrauten Kitawelt hin zum Unbekannten gut vorbereiten können.

Angebote und Sonderaktionen

Wegweisend für unsere Arbeit ist die Vorbereitung einer ganzheitlichen Entwicklung der Persönlichkeiten unserer Kinder. Kleine, altersgerechte und am Entwicklungsstand orientiere Angebote erlauben uns, im Sinne des situationsorientierten Ansatzes, alltagsrelevante Ereignisse, Feste, Regeln, Kommunikationen und Themen aufzugreifen und zusammen mit den Kindern umzusetzen, zu feiern, zu üben und zu verstehen.

  • Verkleiden und schminken an Karneval, Eier färben, verstecken, suchen und verspeisen zu Ostern, ein Picknick vorbereiten im Sommer, Laternenbasteln, einen Kürbis aushöhlen, Stiefelputzen für den Nikolaus, den Tannenbaum schmücken, Plätzchen ausstechen; Die Jahreszeiten und Feste bieten uns unzählige echte Themen für Angebote, um motorische, kognitive, kreative und soziale Fähigkeiten zu fördern, durch die unsere Kinder sich als selbstwirksame und kompetente Wesen wahrnehmen können.
  • Draußen spielen, Löcher buddeln, Kastanien sammeln, toben und Bewegungsspiele, verschiedene Spielplätze besuchen und gemeinsam Einkaufen gehen sind für uns ebenso wichtige Elemente des Alltags wie die Angebote, die in den Kitaräumlichkeiten stattfinden. Wir möchten den Kindern ermöglichen, ihre persönliche Lebenswelt auf verschiedene Weisen zu explorieren und kennenzulernen und nutzen das „Rausgehen“, um ihnen noch mehr Bewegungsspielräume zu ermöglichen.

 

Einmal im Monat findet in den jeweiligen Gruppen ein Elternspieltag statt. Für ca. eine Stunde dürfen die Eltern am Kita-Alltag teilnehmen und sich zumindest einen ungefähren Eindruck vom eigenen Kind in der Gruppe machen. Nicht nur im Sinne der Transparenz halten wir diese Zeit für wertvoll: Am Elternspieltag haben Kinder die Möglichkeit, ihre Eltern in ihrem ganz persönlichen Alltag willkommen zu heißen und sie zu integrieren. So haben sie Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtung und Familie – also der Kooperation der Bezugspersonen – direkt und offensichtlich wahrzunehmen.

Zur weiteren Stärkung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, der wir ein hohes Maß an Wichtigkeit zurechnen, bieten alle Fachkräfte zweimal pro Woche eine kurze Sprechstundenzeit an. In der Elternsprechstunde haben Eltern die Möglichkeit ihre Sorgen mitzuteilen, sich über Besonderheiten oder Veränderungen im Familienalltag auszutauschen, Fragen zu stellen, Feedback zu geben und von ihren pädagogisch geschulten ErziehungspartnerInnen eine Erziehungsberatung einzuholen.

Um die Familien weiter miteinzubeziehen, besucht uns zwei Mal im Monat ein freiwilliges Großelternteil als Lese-Opa oder Oma. Die Kinder freuen sich über den Besuch und die Vorlesezeit sehr. Auch, wenn die Aufmerksamkeitsspanne für die Geschichten sich in Grenzen hält, reicht doch die Anwesenheit eines Großelternteils, um die Kleinen völlig in seinen Zauber zu ziehen.

Feste feiern wir gemeinsam über das ganze Jahr angelehnt an die Feierlichkeiten in der Gruppe, mit Eltern, den Familie und auch mit den Mozartkugeln in der Aachener Straße.

  • Karneval
  • Sommerfest
  • Laternenumzug
  • Nikolaus
  • Weihnachtsfeier
  • …und natürlich feiern wir jeden Geburtstag und essen dazu gerne einen leckeren von Zuhause mitgebrachten Geburtstagskuchen ;-).